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Peter Frutiger: Die Freimaurerei – Die Marionetten von Winkel und Zirkel. Norderstedt: Books on Demand 2003.

 

Inhalt

Der Autor und sein Werk

Eine konfuse Mischung von Kritik und Verbesserungsvorschlägen

Viele Tippfehler

Lange Sätze, aber auch poetische Formulierungen

Tadel und Lob für die Freimaurerei

Die Freimaurerei verlangt einen stumpfsinnigen Gottesglauben

Historisch fragliche Behauptungen

Es gibt keinen Gott, sondern nur schöpferische physikalische Naturgesetze

Eine reformierte Freimaurerei mit neuen Pflichten sowie Statuten und Verfassung

Die Grundprobleme der Weltgesellschaft

Die Aufgabe der (reformierten) Freimaurerei im Paradigmen-Wechsel

Fazit

 

 

Der Autor und sein Werk

 

Der Berner Peter Frutiger (*1923) war vierzig Jahre im internationalen Management für Bergbau, Schwerindustrie und Bau tätig, davon fast zwei Jahrzehnte in Lateinamerika, ferner im Mittleren und Fernen Osten sowie in Europa.

 

Frutiger ist offenbar ein besorgtes oder enttäuschtes Mitglied der Berner Freimaurerloge „Zur Hoffnung“. Er behauptet, er sei „seit 1973 durch die Grossloge installierter alt Meister vom Stuhl“ (40, 427), was immer das ist (auf der Rückseite des Buches steht diesbezüglich die Jahreszahl 1967). Einigen Indizien zufolge hat er zumindest einen Teil seiner fast 500seitigen Schrift bereits 1996 geschrieben; er wirft z. B. dem damaligen Grossmeister und seinem Stellvertreter der Schweizerischen Grossloge Alpina zweimal vor, auch noch einer „menschenverdummenden Sekte“ anzugehören (287, 24). Seine Reformpapiere tragen alle das Datum des 27. August 1996 (40, 427, 450, 484). Einmal ist vom Jahr 1995 die Rede (231). Damals lebte er in Berlin.

 

Frutiger publizierte bereits 1995: Die gemanagte Welt – Aufbruch zu einer neuen Weltordnung (351 Seiten) und ebenfalls 2003: Der Planet Erde – kurz vor der Explosion? (550 Seiten - 228). Diese beiden Aufsatzsammlungen bilden die „Grundgedanken“ für die reformierte Freimaurerei (40, 427). Das Gesamtwerk umfasst also rund 1400 Seiten. Als Anlaufstelle für Interessenten an der geplanten neuen Weltordnung gab er als Adresse in Berlin „IFO-international“ an, für Interessenten an der freimaurerischen Utopie „Ivo-International“.

 

Eine konfuse Mischung von Kritik und Verbesserungsvorschlägen

 

Frutiger bietet eine konfuse Mischung von naturwissenschaftlichen Erklärungen und Zeitkritik, kulturhistorischen Einflechtungen und Weltverbesserungsplänen. ohne jegliche Konsequenz und Stringenz: Mal schimpft er in den höchsten Tönen über die Freimaurerei, mal schildert er den geistigen Gehalt und die Vorzüge der Freimaurerei.

 

Vieles hat nichts mit Freimaurerei zu tun, etwa: „Unsere Leiber bestehen aus der Erde entnommenen Stoffen“ (57) oder „aus ca. 100 Quadrillionen (100 Millionen Milliarden) verschiedenenartigen Körperzellen“ (142-143) - anderswo sind es 30 Trillionen Zellen (234) oder gar nur 100 Billionen Zellen (206). Oder: „Glücklicherweise spüren wir nicht, … dass wir als Erdenbewohner mit einer Geschwindigkeit von 107 534 km/h um unsere Sonne herum rasen“ (145).

Auch die 8 Seiten über Okkultismus (97-104), die sehr langen Ausführungen über Interdisziplinarität (266-286) oder über Matriarchat und Patriarchat und den Konflikt der Generationen (293-304) gehören nicht zum Thema, auch nicht die ersten 26 Seiten des längsten Kapitels in diesem Buch, auch wenn es den irreführenden Titel „Freimaurerei – Innenleben als Zukunftsort“ (313-343) trägt.

 

Viele Tippfehler

 

Auffällig sind viele Tipfehler, z. B. O’Higgens (14, 36, 486), der „Retifizierte Schottische Ritus“ (80), Niels Bor (146), Etik (165),“Erythärische Sibylle“ (187), die „mystische peregrinativo“ (190), der „weltliche Peregismus“ (196), „Myriarden“ (203), Kanditat (204-205). „Clemenz XII.“ (252), „Gottreau de Trfaje“ statt: Gotterau de Trefayes (253), Loe Müffelmann (263), usw.

Obwohl Frutiger er nur ein Dutzend Namen nennt, erwähnt er darunter einige Nicht-Freimaurer, z. B. Neil Armstrong (16), Giuseppe Mazzini (84, 258) und Friedrich Schiller (131) sowie den fraglichen Mirabeau (83).

 

Lange Sätze, aber auch poetische Formulierungen

 

Schwer macht es Frutiger dem Leser auch durch oft lange Sätze. Ein beliebig herausgegriffenes Beispiel:

„Dieses Spannungsverhältnis zwischen Politik und Philosophie ergibt sich aus dem Umstand, dass die Philosophie Wahrheit erkennen und also ihre Aufgabe nur dann erfüllen kann, wenn sie ihr Augenmerk auf das konkret Allgemeine richtet und wenn sie dieses in ihrem Tun ebenso uneingeschränkt gelten lässt, wie sie es ihrerseits wiederum uneingeschränkt zur Geltung bringt, wohingegen alles Partikulare, auch das Partikulare, wie es vom Staat und von der Politik bezweckt und vertreten wird und zumeist auch bezweckt und vertreten werden muss, seinem Wesen nach ein Beschränktes, mithin weder autonom noch konkret allgemein im umfassenden Sinne des Wortes ist, seine Wahrheit vielmehr erst durch die Verbindung und Einheit mit konkret Allgemeinem erlangt“ (323-324).

 

Um dies zu verstehen braucht es schon das „hohe geistige Niveau“ (25, 38, 425), das Frutiger von den Anhänger(inne)n seines neuen Bundes erwartet.

 

Manchmal gelingen ihm freilich auch poetische Formulierungen, beispielsweise:

 „Wer Gefühle oder gar Ergriffenheit zeigt, besitzt den Grundstein, den Geist der Freimaurerei zu finden, jenen Geist, der sich nur entdecken lässt, wenn das Herz mitspricht. Sinnlos ist es, vor Empfindungen wegzulaufen und Gefühlen nicht zu gehorchen. Oder gar die freimaurerische Einweihung mit dem Verstand begreifen zu wollen, ist eine Utopie. Wer sein Inneres zu Hause lässt, dem wird Initiation immer etwas Fremdes bleiben. Es ist der Mensch in seinem ureigensten Sein und Ich, der den Weg zu seiner eigenen Wahrheit im Sinne höherer Erkenntnis zu finden vermag und zum Empfang des Lichtes, das vom Osten ausgeht: der Erleuchtung. Erkannte Wahrheit aber führt gleichzeitig auch zu jener Wahrhaftigkeit, welche die eigene Aussage mit der eigenen Überzeugung im Einklang hält“ (142).

 

Oder:

„Was kann unsere Weisheit davor bewahren, überheblich zu werden? – Güte.

Was schätzt unsere Stärke vor Arroganz? - Sanftmut.

Was nimmt unserem Sinn für Schönheit die Kälte? – Anmut“ (211).

 

Tadel und Lob für die Freimaurerei

 

Peter Frutiger taucht den Leser über hunderte von Seiten in ein Wechselbad. Zuerst schiess er eine Breitseite ab gegen die herkömmliche Freimaurerei, dann erklärt er des Langen und Breiten, was gut an dieser Bruderschaft ist. Diese Absicht ist löblich, aber die Durchführung dilettantisch.

„Die Mitglieder der herkömmlichen Freimaurerei sind … weder freie Bürger noch freidenkende Menschen, wie sie sich gerne sehen. Ganz im Gegenteil, sie sind geistig vergewaltigte und geknechtete Menschen, zu einer Gesellschaft von religiösen Träumern verkümmert, also ein gemütlicher männlicher Freizeitklub, ohne Zielsetzung für unsere moderne Gesellschaft. Frauen verweigert man noch heute die Aufnahme im herkömmlichen Freimaurerbund.
… Und trotzdem ist die Freimaurerei mit ihren traditionellen Wortformeln, symbolischen Handlungen und Symbolen eine grossartige Institution … Die Freimaurerei muss nur von Grund auf reformiert werden und das haben wir bereits getan, indem wir die reformierte Welt-Grossloge gründeten, um für Männer und Frauen von hohem geistigen Niveau ein wirklicher Ort der Besinnung und der menschlichen Aktivität zu sein“ (24-25).

 

Die Freimaurerei verlangt einen stumpfsinnigen Gottesglauben

 

Was Frutiger besonders missfällt, ist das Gelübde der neu aufgenommenen Brüder - nicht: ein Schwur (21, 23, 41, 49, 115; richtig, 35: Gelübde; 177, 179: Gelöbnisse) – auf die Bibel, denn es wurden „durch dessen sehr fragwürdige Auslegung, Millionen und Abermillionen unschuldiger Menschen, darunter auch Tausende von Freimaurern [siehe 252-265] auf grausamste Art und Weise ermordet“ (22; ähnl. 107, 116, 117). Die Freimaurerei führt den Neophyten dadurch „zum stumpfsinnigen Gottesglauben, zum Lügenhaften, zum Nichtexistenten“ (23). Gott und Jenseits existieren nicht (73). Die Unsterblichkeit der Seele hält Frutiger für den „allergrössten jemals ersonnenen und erfundenen Schwindel gegenüber der menschlichen Art“ (70-71; vgl. 69):

 

Anderswo behauptet er, die Alten Pflichten seien von der englischen Regierung und dem königlichen Hochadel in Auftrag gegeben (13) und von einem Priester verfasst worden, „welcher der katholischen Kirchenlehre sehr nahestand“ (204; er war Presbyterianier) und daher beherrsche die katholische Lehrer die Freimaurerei (205). Die Freimaurerei bewegt sich je nach Einstellung ihrer Mitglieder „zwischen Religion, Sekte oder Zweigstelle der christlich-katholischen Kirche“ (105). Frutiger geht soweit, dass er die Alten Pflichten als „tödliches Hindernis für die gesamte Freimaurerei“ (358) bezeichnet. Oder: Der „Schwur auf die Bibel“ führt „zum totalen Verlust der geistigen Freiheit!“ (115).

 

Der Buchtitel ist daher irreführend. Er müsste lauten: „Die Freimaurer - Marionetten der Bibel.“

 

Historisch fragliche Behauptungen

 

Frutiger behauptet vielerlei, beispielsweise:

„Die Freimaurerei ist als die Königliche Kunst in die Geschichte eingegangen, denn sie baute von 1200 bis 1720 alle prachtvollen Dome und Tempel rund und den Erdenball, bildete dazu die notwendigen Architekten und Baufachleute aus. Diese Baufachkunst wurde über Jahrhunderte streng geheim gehalten und stand nur den Mitgliedern dieser Organisation zugänglich“ (13).

 

Frutiger behauptet im weiteren, die Hiramslegende sei der „mittelalterlichen Werkmaurerei“ sicher bekannt gewesen (65). Er hält es auch für möglich, dass „einiges vom Geistesgut der kontinentalen Werkhütten zu den britischen Inseln gekommen ist“ (78). Mit dem englischen Begriff „freemason“ seien „Steinmetzen und Kirchenbauer“ bezeichnet worden (175-176).

Ferner spricht er von weltweit 10 Millionen Freimaurern (199), davon in den USA 5 Millionen (88) - realistisch geschätzt sind es je weniger als ein Drittel.

 

Erstaunlicherweise fallen gegen die Hochgrade nur vereinzelte knappe kritische Bemerkungen (17, 80-81, 89, 176).

 

Es gibt keinen Gott, sondern nur schöpferische physikalische Naturgesetze

 

Frutiger spricht nur in Ausnahmefällen wie die „herkömmlichen“ Freimaurer vom „allmächtigen Baumeister aller Welten“ (z. B. 24, 106-107, 183, 208, 241, 247, 251, 389, 403), sonst hartnäckig vom „Grossen, Allmächtigen Architekten, Schöpfer und Erbauer des ganzen Universums“ (13, 20, 105, 134, 148, 175, 451; ähnl. 22, 214, 452), manchmal mit dem Zusatz: „d. h. die physikalischen Naturgesetze“ (38, 424; vgl. 241).

Dahinter steckt Frutigers „Religion“: „Für den Freimaurerbund sind die Schöpfer des Universums die physikalischen Naturgesetze“ (452; ähnl. 47, 63, 73, 106-107, 124, 302). Auch der menschliche Leib ist von Naturgesetzen geschaffen (45).

 

Eine reformierte Freimaurerei mit neuen Pflichten sowie Statuten und Verfassung

 

Frutigers Hauptbotschaft lautet:

„Die Freimaurerei ist schon seit über 200 Jahren dringend reformationsbedürftig, aber die kleinen Spiesser und die religiösen Fanatiker verhindern bis heute jeglichen Reformationsversuch“ (35; vgl. 50, 131-132, 290-294).

 

Dennoch hat Frutiger das waghalsige Unternehmen unternommen. Er forderte die Gründung einer Welt-Grossloge mit „total 18 Bezirks-Grosslogen“ (17, 35, 37, 450, 455, 471-474). Doch von dieser angeblich im Jahr 2000 gegründeten (17) Vereinigung findet sich im Internet keine Spur.

 

Die über 100 philosophischen, manchmal auch moralisierenden, kulturhistorischen und zeitkritischen Betrachtungen sind ohne grosse Logik eingerahmt von einem Kommentar zu den „Alten Pflichten“ von 1723 (19-25) und einem wörtlichen Nachdruck derselben (26-35). Anschliessend folgen äusserst knapp gefasste „Neuen Pflichten“, welche die „alten“ ersetzen sollen (38-40).

 

Unverantwortlich und unnötig ist gegen den Schluss des Buches der Nachdruck eines vollständigen Rituals „für die Aufnahme eines Neophyten“, samt Zeichen, Wort und Griff (370-423), und zwar die 1996 revidierten Fassung einer Zürcher Loge. Frutiger hat es nicht für nötig gehalten, den Verfasser dieser Revision um die Erlaubnis zum Nachdruck zu fragen.

Einige Verdienste hätte sich Frutiger erworben, wenn er ein Ritual für die andere Hälfte der Menschheit ausgedacht und ausformuliert hätte. Denn in seiner neuen Vereinigung dürfen Frauen mitmachen, müssen aber getrennt von den Männern ein separates Ritual durchführen (41, 205, 288, 453).

Doch die Mitarbeit von Frauen in Logen ist für ihn eine reine Alibi-Übung. Erstens spricht er im folgenden 37seitigen Entwurf von „Statuen der reformierten Freimaurerei“ (mit einer Wiederholung der Neuen Pflichten) erstens stets nur von Lehrling, Geselle, Meister und hat zweitens unter den 11 Kommissionen (445-447) nicht einmal eine Ritualkommission vorgesehen. Es schliesst sich an auf 34 Seiten eine „Verfassung der reformierten Welt-Grossloge“.

 

Statt die lateinamerikanischen Revolutionäre der Jahre um 1810 (Bolívar, San Martin und O’Higgins) hätte Frutiger sich auch die zehn maurerischen Friedensnobelpreisträger des 20. Jahrhunderts als Vorbild nehmen können.

 

Die Grundprobleme der Weltgesellschaft

 

Peter Frutiger brennen die Grundproblemen der Weltgesellschaft (158; knapper: 227; vgl. auch 208) auf den Nägeln, darunter:

1. Bevölkerungsvermehrung

2. Erhaltung der Rohstoffe und des Erdöls

3. Schutz und Bewahrung der Umwelt

4. Reduzierung der Militärausgaben und –stärke

5. Totales internationales Waffenexportverbot

6. Totale militärische Abrüstung

7. Stop dem religiösen Fanatismus, Terrorismus und Mord.

 

Anderswo lässt er neben ähnlichen Forderungen seinem Zorn auf Religion und Kirche wieder freien Lauf, indem er noch besonders verlangt:

„Lehr- und Tätigkeitsverbot für Religionslehrer, die das Weltbevölkerungswachstum weiterhin antreiben und jenseitig ausgerichtete Religionslehren zur Verdummung und Manipulation der Menschenmassen vertreten“.

Und als Kontrast dazu:

„Sinnfindung, um psychische Anomalie und sozialen Kollaps (mit Massierung von Suchtphänomenen, psychischen und psychosomatischen Krankheiten) zu verhindern“ (291-292; vgl. auch 354).

 

Frutiger fasst zusammen:

„Der epochale Paradigmawechsel schliesst auch einen grundlegenden Wertwandel ein:

- von einer ethikfreien zu einer ethisch verantwortlichen Wissenschaft;

- von einer den Menschen beherrschenden Technokratie zu einer der Menschlichkeit des Menschen dienenden Technokratie;

- von einer Industrie, welche die Umwelt zerstört, zu einer Industrie, die die wahren Interessen des Menschen, im Einklang mit der Natur, fördert;

- von einer formalrechtlichen Demokratie zur gelebten Demokratie, in der Freiheit mit Gerechtigkeit vereint ist“ (357).

 

Die Aufgabe der (reformierten) Freimaurerei im Paradigmen-Wechsel

 

Und was wäre dabei die Aufgabe der (reformierten) Freimaurerei?

„Die Freimaurerei hat eben ein eigenes Menschenverständnis entwickelt, das im europäischen Denken eine Sonderstellung einnimmt. Es ist ein Denken, das ethische Normen setzt, die für jeden Menschen jeder Kultur, Rasse und Herkunft gültig sind und auch von allen angenommen werden können.

Es ist ein Denken, das eine Lebensschau entwickelt, die in ihrer einmaligen Form auf Werte wie Freiheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Transzendenz als regulierendes Prinzip begründet ist, Werte, die noch erhöht werden durch das initiatische Geheimnis, welches ein umfassendes Erkennen des Bewusstseins liefern kann.

Es ist ein Denken, das auf Universalität und eine Gesamtschau ausgerichtet ist, dass das Trennende überwindet, integrierend wirkt und das Bewusstsein erweitert. Ein Denken, das auf den Säulen Weisheit, Stärke und Schönheit ruht und zum Handeln in tiefer Menschenliebe führt. Eine solche hohe Schule der Menschlichkeit gibt es nirgendswo anders auf dieser Welt. Bei den heute vor sich gehenden Umwälzungen im Bewusstsein, beim Verlust der Wertmassstäbe und bei den gewaltigen Veränderungen auf dem Weg zur Informationsgesellschaft kann die Freimaurerei aus der geistigen Ordnung heraus, die sie den Menschen vermittelt, aus der Kraft ihrer Ideen, aus der Weisheit ihrer Symbole und aus der Stärke des grossen Sittengesetzes im Sinne Kants positiven Einfluss auf den Paradigmen-Wechsel gewinnen“ (307).

 

Fazit

 

Da hat sich jemand seinen ganzen Frust von der Seele geschrieben, und zwar einen dreifachen Frust: einerseits über die Freimaurerei um die Jahrtausendwende, anderseits über die Kirche, und drittens über die heutige Gesellschaft, in der wir leben.

 

Das umfangreiche Sammelsurium ist gut gemeint, aber unausgegoren. Obendrein ist es ausserordentlich ungeschickt geschrieben und gestaltet! Wegen des grossen Umfangs ergeben sich manche Wiederholungen. Schade für die guten Ansätze.

 


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