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Dr. phil. Roland Müller

  Dr. phil. Roland Müller

Mit siebeneinhalb Jahren (1951) verschlang ich die „Schönsten Sagen des klassischen Altertums“, und mit 10 wollte ich schon selber Bücher schreiben. Mit knapp 15 Jahren begann ich in der Universitätsbibliothek, Auflagezahlen nachzuschauen und kam bald darauf im Gymnasium mit den Vorsokratikern und der Psychologie von C. G. Jung in Berührung. Mit 17 schrieb ich über das Thema „Dilemma“.

Daneben befasste ich mich intensiv mit Foto, Film (1958-1965) und Journalismus, interessierte mich für Architektur, Mode und Werbung, schätzte Malerei, Klaviermusik und Jazz, und liebte die Stadt und die Berge sowie Skifahren und Eistanzen.

Während des Studiums (1962-70) interessierte ich mich unter anderem für Kultur- und Technikgeschichte, Wissenschaftstheorie und Methodologie. 1963 begann ich erstmals eine Artikelserie mit den Höhlenbewohnern, und es packte mich offenbar ein heiliger chronologischer Eifer, der mich bis heute nicht losgelassen hat.

Nach einem Grundlagenstudium in Naturwissenschaften und Medizin wechselte ich zu den Geisteswissenschaften. Hauptstudiengebiete waren Betriebspsychologie, Tests und empirische Sozialforschung. Ich besuchte aber auch Vorlesungen in Philosophie, Soziologie und Germanistik, ferner über Polarität (1964) und an der Technischen Hochschule über Parapsychologie (1966), lernte Programmieren (1967) und hörte am Radio (1968) den Schweizer Astrophysiker Fritz Zwicky über „Morphology as a Discipline“ sprechen.

1969 stiess ich auf das Thema "Prominente Ausländer in der Schweiz", 1975 auf das gestörte Verhältnis der Schweizer zu ihren Nobelpreisträgern. 1973 entdeckte ich Systemdenken, modernes Management und Kreativität. Es folgten 1974 „Modell“, 1975 „Ganzheit“, 1980 „Entscheidung“, „Werte“ und „Menschenbilder“, ferner 1982 die Börse.

Was ich hier präsentiere, sind die Früchte meiner damaligen und weiteren Beschäftigung mit diesen Themen. Es handelt sich hauptsächlich um Vorlesungsunterlagen und Arbeitsmaterialien sowie einige Artikel und Abhandlungen. Die Datierung erstreckt sich über 50 Jahre. Die Länge variiert von 1 bis 100 Seiten. Dazu kommt eine längere pdf-Datei.

Seit Januar 1992 habe ich chronologische Literaturlisten auf dem Computer zusammengestellt. Die ersten betrafen Esoterik, Entscheidung sowie Management und Führung (alle 1992). Seither habe ich den Computer in zunehmendem Masse für Abhandlungen und Zusammenstellungen benützt. Mit dem Aufbau der Website begann ich im Herbst 2000.

 

Originalwortlaut – fast alles nur deutsch

Es wurde darauf geachtet, bei allen ausformulierten Texten den unverfälschten und unkorrigierten Originalwortlaut wiederzugeben – kleine Ausnahmen sind jeweils angegeben. In einigen Fällen wurden zur besseren Lesbarkeit im Internet Zwischentitel eingefügt.

Es gibt eine deutsche und eine englische Navigation.
Von den rund 850 Dateien (dazu 200 Abbildungen) sind allerdings nur zehn auf Englisch:

Warum Chronologie?

Mit der chronologischen Darstellung möchte ich den unzähligen Forschern und Denkern, die heute meist vergessen sind, Reverenz erweisen. Gleichzeitig ergibt sich ein lebendiges, kulturgeschichtliches Bild grosser Themen und zeitbedingter Trends, manchmal erstaunlich, oft überraschend, ab und zu rätselhaft.

Damit die Chronologisierung einen Sinn gibt, wurde darauf geachtet, bei allen Publikationen das Datum der ersten Veröffentlichung zu finden. Übersetzungen ins Deutsche resp. Englische wurden nach Möglichkeit erfasst. Die meisten Vornamen sind ausgeschrieben.

Es gibt auch eine chronologische Übersicht der über 170 chronologischen Literaturlisten und der 100 chronologischen Zusammenstellungen.

Für Korrekturen und Ergänzungen bin ich dankbar.

 



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