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                     Fetischismus/ fetishism (religious - sexual - commodity)

 

Über 500 Titel

 

Religiöser Fetischismus

Sexueller Fetischismus (z. B. Schuhe, Handschuhe, Accessoires, Strümpfe, Füsse, Beine, Hintern, Busen, Haare)

Warenfetischismus

 

 

Siehe auch    Literatur Mode (z. B. Korsett, Unterwäsche)

                        Literatur Maler und Modell/ Aktmodell/ Der nackte Mensch

                        Literatur Mannequin/ fashion model/ Pin-up

 

Inhalt

Fetischismus (Kurzdefinitionen)

Seit prähistorischen Zeiten?

Erst seit 1400 in Afrika durch die Berührung mit den Hochreligionen?

1842: Karl Marx entdeckt den Fetischismus

Der Warenfetischismus nach Karl Marx

Literatur (1668-2007)

 

 

Fetischismus (Kurzdefinitionen)

 

fetisso der fetissi, Fetichen, nennen die Einwohner in Guinea ihre Götzen, denen zu Ehren sie Ringe, Bänder, Creutze, Stroh-wische, und andere Dinge an den Arm und Beinen tragen, und beym ersten Trunck bespeyen.

Ingleichen hat ein jeglicher Broffo oder Oberster einer Stadt oder Dorffs, bey dem Thore seines Hofes alle Zeit zwey Töpffe mit süssem Wasser in die Erde gegraben stehen, zum Dienst Fetisso oder des Abgotts, daraus zutrincken, welches alle Tage erneuert wird.

Einige dieser Gottheiten werden von einer ganzten Provintz, andere aber von einer gewissen Familie zum Schutz-Gott auserbeten.

         Dapper. Afric.

Ihre Teufels-Banner nennen sie Fetisiers, die wissen mit Gifft, und das Gewehr mit Gifft zu bestreichen, vortrefflich umzugehen.“

 

Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universallexicon aller Wissenschaften und Künste. Leipzig und Halle, 1735, 675; Nachdrucke Graz: Akademische Druck- und Verlags-Anstalt 1961 und 1993.

 

 

„(von dem portugiesischen Wort feitiço): Verehrung von Gegenständen, denen man zauberische Kräfte zuschreibt, da man sie als Stätte von Geistern, als von Geistern beseelt auffasst.

 

Der Fetischismus ist eine Entwicklungsstufe des Animismus [= der bei primitiven Völkern stark verbreitete Glaube an die Wirksamkeit von Seelen, Geistern in der Natur].

Vgl. Fr Schulze, Der Fetischismus, 1871; Wundt, Völkerpsychologie, 1900 ff., II, 46 ff.

 

- Vgl. Kausalität (Mach [nach welchem Ursächlichkeit einen "starken Zug von Fetischismus" hat und daher durch den Begriff der Funktion zu ersetzen ist]).

 

- In der Psychopathologie die Verschiebung der Libido [das geschlechtliche Begehren] von der Person auf gewisse Attribute derselben (Haare, Kleider usw.).“

 

Eislers Handwörterbuch der Philosophie. Zweite Auflage neu herausgegeben von Richard Müller-Freienfels. Berlin: Mittler 1922, 214, 31, 333, 367.

 

 

Seit prähistorischen Zeiten?

 

Seinen schönen Beitrag über Modelle in der „Encyclopedia Americana“ eröffnet Harry Zarchy (1968) mit den Sätzen:

 

„Models have been used since early prehistoric times; no one knows when they were first employed. Primitive people have always made fetishes, carved figures, and other handmade objects which were worshiped as having supernatural powers. Many … were modelled after people or animals.

Fetishes were used for various purposes. Primitive sorcerers cast spells over their enemies by fashioning small models or figures of their intended victims. After the appropriate magic had been performed with the model, the person it represented was supposed to die. In some societies, small manikins were used in treating sickness…”

 

Erst seit 1400 in Afrika durch die Berührung mit den Hochreligionen?

 

Nach den Recherchen neuerer Ethnologen gibt es Anzeichen, dass das als Fetischismus abgewertete Zauberwesen Afrikas erst in den Zeiten des Kolonialismus, also seit etwa 1400, durch die Berührung mit den Hochreligionen, Christentum und Islam, eigentlich befördert und verbreitet wurde (Was sind Fetische? 1986).

 

Gemäss Heide Palme (1977) gehen z. B. die Spiegelfetische im Kongo mit Gewissheit auf die Tätigkeit von portugiesischen Missionaren zurück und entsprechen den verbreiteten Spiegel-Reliquiaren des 15. und 16. Jahrhunderts. Der Reliquienkult zeigt viele Gemeinsamkeiten mit dem gerade von Katholiken als Aberglauben abgetanen afrikanischen Fetischismus.

Noch Charles de Brosses benutzt in seiner klassischen Studie von 1760 den Fetischismus dazu, um darin seine aufklärerische Kritik am Katholizismus zu tarnen. Er parallelisierte erstmals die gegenwärtigen Religionen Zentralafrikas mit ägyptischen Zauberkulten und legte damit das religionswissenschaftliche Fundament für alle weitere Fetischismus-Forschung.

 

Das Werk de Brosses' wurde 1785 ins Deutsche übersetzt und dies erklärt, warum nicht nur Mythenforscher wie Creutzer und Grimm, sondern auch Philosophen wie Kant, Schelling und Hegel bereits mit einiger Selbstverständlichkeit von Fetischismus sprechen konnten.

 

 

1842: Karl Marx entdeckt den Fetischismus

 

Marx fertigte in seiner Bonner Zeit 1842 Exzerpte aus dieser Übersetzung an: die früheste Spur seiner Beschäftigung mit Fetischismus. Auch die Fetisch-Thesen von Feuerbach und Auguste Comte wirkten auf Marx.

Marx entwickelte zahlreiche Fetischismen:

·              Geld/ Gold

·              Warenzirkulation

·              zinstragendes Kapital.

 

Der fetischistische Bann, in welchem die kapitalistische Gesellschaft steht, hat den Effekt, dass keine Reform, sondern nur eine Revolution die strukturelle Verzauberung der Gesellschaft brechen kann. Darum muss die Kapital-Analyse zu einem Enthüllungsdiskurs werden - in der einen Hand das wissenschaftliche Instrumentarium der politischen Ökonomie, in der anderen das archaische Bild frei vergesellschafteter Menschen. Magisch-fetischistische Verhältnisse sind nicht reformierbar, sondern nur mit einem Schlag abzustreifen.

 

Aus: Hartmut Böhme: Das Fetischismus-Konzept von Marx und sein Kontext. In: Initial. Zeitschrift für sozialwissenschaftlichen Diskurs, 8. Jg., H. 1/2 (1997), 8–24; ferner in Volker Gerhardt (Hrsg.): Marxismus. Versuch einer Bilanz. Magdeburg: Scriptum-Verlag 2001, 289-319; ferner in Iris Därmann, Christoph Jamme (Hrsg.): Fremderfahrung und Repräsentation. Weilerswist: Velbrück Wissenschaft 2002, 96-124.

 

 

Der Warenfetischismus nach Marx

 

Warenfetischismus - nennt Marx die Versachlichung der gesellschaftlichen Beziehungen im Kapitalismus.

Der gesellschaftliche Charakter der kapitalistischen Produktion wird, weil durchgängige Warenproduktion, nicht erkannt. Dergestalt werden die Beziehungen der Menschen im kapitalistischen Produktionsprozess nicht als Beziehungen zwischen Menschen, sondern als Verhältnis zwischen Sachen, Dingen gesehen.

 

«Das Geheimnisvolle der Warenform besteht ... einfach darin, dass sie den Menschen die gesellschaftlichen Charaktere ihrer eignen Arbeit als gegenständliche Charaktere der Arbeitsprodukte selbst, als gesellschaftliche Natureigenschaften dieser Dinge zurückspiegelt, daher auch das gesellschaftliche Verhältnis der Produzenten zur Gesamtarbeit als ein ausser ihnen' existierendes gesellschaftliches Verhältnis von Gegenständen.»

 

Dadurch «werden die Arbeitsprodukte Waren, sinnlich übersinnliche oder gesellschaftliche Dinge.

So stellt sich der Lichteindruck eines Dinges auf den Sehnerv nicht als subjektiver Reiz des Sehnervs selbst, sondern als gegenständliche Form eines Dings ausserhalb des Auges dar. Aber beim Sehen wird wirklich Licht von einem Ding dem äusseren Gegenstand, auf ein andres Ding, das Auge, geworfen. Es ist ein physisches Verhältnis zwischen physischen Dingen.

Dagegen hat die Warenform und das Wertverhältnis der Arbeitsprodukte, worin sie sich darstellt, mit ihrer physischen Natur und den daraus entspringenden dinglichen Beziehungen absolut nichts zu schaffen. Es ist nur das bestimmte gesellschaftliche Verhältnis der Menschen selbst, welches hier für sie die phantasmagorische Form eines Verhältnisses von Dingen annimmt.

Um daher eine Analogie zu finden, müssen wir in die Nebelregion der religiösen Welt flüchten. Hier scheinen die Produkte des menschlichen Kopfes mit eignem Leben begabte, untereinander und mit den Menschen in Verhältnis stehende selbständige Gestalten. So in der Warenwelt die Produkte der menschlichen Hand.

Die nenne ich den Fetischismus, der den Arbeitsprodukten anklebt, sobald sie als Waren produziert werden, und der daher von der Warenproduktion unzertrennlich ist.

 

Dieser Fetischcharakter der Warenwelt entspringt ... aus dem eigentümlichen gesellschaftlichen Charakter der Arbeit, welche Waren produziert.

 

Gebrauchsgegenstände werden überhaupt nur Waren, weil sie Produkte voneinander unabhängig betriebener Privatarbeiten sind. Der Komplex dieser Privatarbeiten bildet die gesellschaftliche Gesamtheit. Da die Produzenten erst in gesellschaftlichen Kontakt treten durch den Austausch ihrer Arbeitsprodukte, erscheinen auch die spezifisch gesellschaftlichen Charaktere ihrer Privatarbeiten erst innerhalb dieses Austausches. Oder die Privatarbeiten betätigen sich in der Tat erst als Glieder der gesellschaftlichen Gesamtarbeit durch die Beziehungen, worin der Austausch die Arbeitsprodukte und vermittelst derselben die Produzenten versetzt. Den letzteren erscheinen daher die gesellschaftlichen Beziehungen ihrer Privatarbeiten als das was sie sind, d. h. nicht als unmittelbar gesellschaftliche Verhältnisse der Personen in ihren Arbeiten selbst, sondern vielmehr als sachliche Verhältnisse der Personen und gesellschaftliche Verhältnisse der Sachen» (Marx/ Engels 23, 86f).

[Das Kapital, 1867, erster Band, Kap. 1, Abt. 4]

 

Dass dieser Tatbestand der kapitalistischen Produktionsweise nicht eingesehen wird, «ist nur die Gewohnheit des täglichen Lebens, die es als trivial, als selbstverständlich erscheinen lässt, dass ein gesellschaftliches Produktionsverhältnis die Form eines Gegenstandes annimmt, so dass das Verhältnis der Personen in ihrer Arbeit sich vielmehr als ein Verhältnis darstellt, worin Dinge sich zu einander und zu den Personen verhalten.

 

In der Ware ist diese Mystifikation noch sehr einfach. Es schwebt allen mehr oder minder vor, dass das Verhältnis der Waren als Tauschwerte vielmehr Verhältnis der Personen zu ihrer wechselseitigen produktiven Tätigkeit ist.

In höheren Produktionsverhältnissen verschwindet dieser Schein der Einfachheit ... Dem Geld (wird) nicht angesehen, dass es ein gesellschaftliches Produktionsverhältnis darstellt aber in der Form eines Naturdings von bestimmten Eigenschaften» (Marx/ Engels 13, 22).

 

Im Geld (Kapital) erfährt der Warenfetischismus seihe höchste Steigerung. Das Geld dringt im Kapitalismus in alle gesellschaftlichen und privaten Sphären des Menschen ein. «Das Geld, indem es die Eigenschaft besitzt, alles zu kaufen, indem es die Eigenschaft besitzt, alle Gegenstände sich anzueignen, ist also der Gegenstand im eminenten Sinn. Die Universalität seiner Eigenschaft ist die Allmacht seines Wesens; es gilt daher als allmächtiges Wesen ...

 

Das Geld ist der Kuppler zwischen dem Bedürfnis und dem Gegenstand, zwischen dem Leben und dem Lebensmittel des Menschen. Was mir aber mein Leben vermittelt, vermittelt mir auch das Dasein der andren Menschen für mich. Das ist für mich der andre Mensch ...

 

Jeder Mensch spekuliert darauf, dem andern ein neues Bedürfnis zu schaffen, um ihn zu einem neuen Opfer zu zwingen, um ihn in eine neue Abhängigkeit zu versetzen und ihn zu einer neuen Weise des Genusses und damit des ökonomischen Ruins zu verleiten. Jeder sucht eine fremde Wesenskraft über den andern zu schaffen, um darin die Befriedigung seines eignen Bedürfnisses zu finden.

 

Mit der Masse der Gegenstände wächst daher das Reich der fremden Wesen, denen der Mensch unterjocht ist, und jedes neue Produkt ist eine neue Potenz des wechselseitigen Betrugs und der wechselseitigen Ausplünderung.

Der Mensch wird um so ärmer als Mensch, er bedarf um so mehr des Geldes, um sich des feindlichen Wesens zu bemächtigen, und die Macht seines Geldes fällt gerade im umgekehrten Verhältnis als die Masse der Produktion, d. h., seine Bedürftigkeit wächst, wie die Macht des Geldes zunimmt» (Marx/ Engels Erg 1, 563, 546f).

 

Georg Klaus, Manfred Buhr (Ed.): Philosophisches Wörterbuch. Leipzig: VEB Bibliographisches Institut 1964, 6. erweiterte ed. 1969; Lizenzausgabe u .d. T.: Marxistisch-Leninistisches Wörterbuch der Philosophie. 3 Bde, Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag 1972, 1141-1142.

 

Siehe auch: Thomas Marxhausen: Die Entwicklung der Theorie des Warenfetischismus in Marx' ökonomischen Schriften zwischen 1850 und 1863. Arbeitsblätter zur Marx-Engels-Forschung 1, 1976, 75-95.

 

 

 

Literatur (1668-2002)

 

Harry Zarchy: Models and Modelmaking. Encyclopedia Americana. New York, Bd. 19, 1968, 283-289a.

 

Die Klassiker

 

Olfert Dapper: Naukeurige Beschriyvinge der Afrikaensche Eylanden. Amsterdam 1668;
dt.: Umbständliche und Eigentliche Beschreibung von Africa, und denen darzu gehörigen Königreichen und Landschaften ... zusamt deren Verscheidenen Nahmen, Grentzen, Städten, Flüssen, Gewächsen, Thieren, Sitten, Trachten, Sprachen, Reichthum, Gottesdienst, und Regierung.
Amsterdam: Jacob von Meurs 1670/71; Nachdrucke Stuttgart: Steingrüben-Verlag 1964; New York: Johnson Reproductions 1967.

Charles de Brosses: Du culte des dieux fétiches; ou, Parallèle de l'ancienne religion de l'Egypte avec la religion actuelle de Nigritie Paris 1760; Nachdrucke Farnborough: Gregg 1972; Paris: Fayard 1988;
Über den Dienst der Fetischengötter oder Vergleichung der alten Religion Egyptens mit der heutigen Religion Nigritiens. Mit einem Einleitungsversuch über Aberglauben, Zauberey und Abgötterey; und andern Zusätzen. Berlin: Lange 1785;
siehe auch Jean-Claude Garreta (Hrsg.): Charles de Brosses 1777-1977. Actes du colloque organisé à Dijon du 3 au 7 mai 1977 pour le deuxième centenaire de la mort du président de Brosses, par l'Académie des sciences arts et belles lettres de Dijon. Genève: Slatkine 1981.

Nicolas-Edme Restif de LaBretonne: Le pied de Fanchette ou l'orpheline française. La Haye: Eslinger/ Paris: Humblot 1769, 3. Aufl. 1786; ab 1776 mit dem Untertitel: ou le Soulier couleur-de-rose;
Nachdruck der Ausgabe 1769 Genève: Slatkine Reprints 1988;
Nachdruck der Ausgabe 1881 Paris: Éditions d'Aujourd'hui 1976, 1978;
dt.: Fanchettens Fuss oder Die Französische Wayse. Hamburg: Berth 1770; Hamburg: Herold 1777;
siehe auch: Der hübsche Fuss. Basel: Birkhäuser 1981.

Jacques-Antoine Dulaure: Histoire abrégée des différens cultes.
Bd. 1: Des cultes qui ont précédé et amené l'idolatrie, ou l'adoration des figures humaines.
Bd. 2: Des divinités génératrices chez les anciens et les modernes. Paris 1805, 2. Aufl. Paris: Guillaume 1825.

Christoph Meiners: Allgemeine kritische Geschichte der Religionen. 2 Bde, Hannover 1806-07.

G. W. F. Hegel: Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte. Hrsg. von Eduard Gans, Berlin: Duncker & Humblot 1837; Leipzig: Reclam 1907; hrsg. Von Johannes Hoffmeister. Leipzig: Meiner 1938.

Auguste Comte: Cours de philosophie positive. Vol. V, 1841;
siehe dt.: Die Soziologie. Die positive Philosophie im Auszug (6 Bde 1830-42). Hrsg. von Friedrich Blaschke. Stuttgart: Kröner 1933, 2. A. 1974, Kap. 9: "Das Zeitalter des Fetischismus", 167–193.

Ludwig Feuerbach: Das Wesen des Christentums. Leipzig: Wigand 1841; Leipzig: Reclam 1904.

 

Fetisch, Fetischismus. In Johann Samuel Ersch, J. G. Gruber (Hrsg.): Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste. Leipzig: Gleditsch 1846; Nachdruck Graz: Akademische Druck- und Verlags-Anstalt 1971.

 

 

Ab 1846: Untersuchungen und Darstellungen

 

1840-1859

 

Joseph Sparkes Hall: The book of the feet. A history of boots and shoes, with illustrations of the fashions of the Egyptians, Hebrews, Persians, Greeks and Romans, and the prevailing style throughout Europe during the Middle Ages down to the present period; also hints to last makers and remedies for corns. London: Simpkin, Marshall, & Co 1846.

John Nicholas Genin: An Illustrated history of the hat, from the earliest ages to the present time. New York 1848.

Ferdinand Seré: Histoire de la coiffure, de la barbe et des cheveux postiches, depuis les temps les plus reculés jusqu'à nos jours. Par et d'après Molé, Thiers, Dulaure, Nicolaï, P. Lacroix, Alph. Duchesne, et Ferd. Seré. Paris: Seré 1851; Paris: Adolphe Delahays 1858.

 

1860-1869

 

Louis-Alphonse de Montrouï: Le Fétichisme. Extrait de la ″Philosophie positive″, Mai-Juin 1868; Versailles: Cerf 1868.

 

1870-1874

 

Fritz Schulze: Der Fetischismus. Ein Beitrag zur Anthropologie und Religionsgeschichte. Leipzig: Wilfferodt 1871;
engl.: Fetichism. A contribution to anthropology and the history of religion.
New York: J. Fitzgerald 1885.

Alexanna Speigh: The lock of hair. Its history, ancient and modern, natural and artistic. London 1871.

Claude-François-Xavier Mercier de Compiègne: Éloge du sein des femmes. Paris: Barraud 1873;
Faksimile-Nachdruck Nîmes: C. Lacour 1995.

 

1875-1879

 

Louis Jacolliot: Fétichisme, polythéisme, monothéisme. La Genèse de l'humanité ... La terre et l'homme. Traditions hindoues et chaldéennes. La légende de la Genèse dans l'Inde. Paris: A. Lacroix 1875, erneut 1976, 1879.

Sam S. Campion: Delightful history of ye gentle craft. An illustrated history of feet costume, with the princely and entertaining history of SS. Crispin and Crispianus, and other noted shoemakers. Northampton: Taylor/ London: J. R. Smith 1876.

Julien Girard de Rialle: La mythologie comparée. Tome premier. Paris: C. Reinwald 1878.

Max Friedrich Müller: Lectures on the Origin and Growth of Religion as illustrated by the Religions of India. The Hibbert Lectures. London 1878; erneut London: Longmans, Green 1882; Nachdrucke New York: AMS Press 1976; London: Routledge Thoemmes Press 1996;
dt.: Vorlesungen über den Ursprung und die Entwicklung der Religion. Mit besonderer Rücksicht auf die Religionen des alten Indiens. Strassburg: Trübner 1880, 2. Aufl. 1981.

Max Friedrich Müller: Is fetishism a primitive form of religion? Macmillan’s Magaz. 1878.

Honoré Joseph Chavée: La science des religions. Paris: Ernest Leroux 1879.

 

1880-1884

 

P. Ricardi: Ateismo, feticismo e anthropomorfismo. Arch. per l’Anthrop e la Ethnol. 1880.

H. M. Westropp: Notes on fetichism. Journ. Anthrop. Inst. 1880.

Alfred Burdon Ellis: The land of fetish. London: Chapman and Hall 1883; Nachdruck Westport, Conn.: Negro Universities Press 1970.

Frank Hamiton Cushing: Zuni fetiches. Washington: Government Printing Office 1883.

Jean-Martin Charcot, Victor Magnan: Inversion du sens génital et autres perversions sexuelles. Paris: Aux Bureaux du "Progrès médical", V.-A. Delahaye et Lecrosnier 1883, Faksimilenachdruck Paris: Frénésie 1987.

Adolf Bastian: Der Fetisch an der Küste Guineas auf den deutscher Forschung nähergerückten Stationen der Beobachtung. Berlin: Weidmann 1884.

Noël Baudin: Fétichisme et féticheurs. Lyon: Séminaire des Missions africaines, Bureaux des Missions catholiques 1884;
engl.: Fetichism and fetich worshipers.
New York: Benziger 1885.

 

1885-1889

 

Sidney Whitman: Fetish worship in the fine arts. London: Remington 1885.

R. Baudin: Fétichisme et féticheurs. Miss. Cathol. 1885.

Marie Gabrié d'Eze, A. Marcel: Histoire de la coiffure des femmes en France. Paris: P. Ollendorff 1886.

Alfred Burdon Ellis: The Tshi-speaking peoples of the Gold Coas of West Africa. Their religion, manners, customs, laws, language, etc. London: Chapman and Hall 1887.

Richard von Krafft-Ebbing: Psychopathia sexualis. Eine klinisch-forensische Studie. Stuttgart: Enke 1886; 17. Aufl. 1924; Nachdruck der 14. Aufl. (1912) München: Matthes und Seitz 1984;
Verirrungen des Geschlechtslebens (Perversionen u. Anomalien). Auf Grund der 17. Aufl. von Psychopathia sexualis. Eine medizinsch-gerichtliche Studie für Ärzte und Juristen. Frei bearbeitet von Alexander Hartwich. Rüschlikon/ Stuttgart: A.Müller 1937;
engl.: Psychopathia Sexualis. 1886; mehrere Aufl.;
frz.: Psychopathia sexualis. Paris 1907; mehrere aufl.

Alfred Binet: Le magnetisme animal. Paris: Alcan 1887, 5. Aufl. 1908.

Alfred Binet: Le Fétichisme dans l'amour. Etude de psychologie morbide. Revue Philosophique Bd. XXIV, 1887, 252-274;
später zusammen mit: La vie psychique des micro-organismes; l'intensité des images mentales, etc. Paris: Doin 1891; Nachdruck Paris: C. Tchou pour la Bibliothèque des introuvables 2000;
einzeln erneut Paris: l'Ecole de la Cause freudienne 1994.

 

1890-1894

 

F. S. Krauss: Todtenfetische. Oesterr. Wochenschr. 1890.

Andrew Lang: Was Jehova a fetish stone? Contemp. Rev. 1890.

Edward James Glave: Fetishism in Congo Land. Century Magazine, vol.41, 1890-91, 825-836.

Paul Vigné d'Octon: Au pays des fétiches. Paris: Lemerre 1890 (Senegal 1887).

Wilhelm Schneider: Die Religion der afrikanischen Naturvölker. Münster: Aschendorff 1891.

Count Eugène Goblet d'Alviella: Lectures on the origin and growth of the conception of God as illustrated by anthropology and history. The Hibbert lecuters 1891; London: Williams and Norgate 1892, 2. Aufl. 1897.

Thomas Achelis: Der Fetischismus als universelle Entwicklungsstufe des religiösen Bewusstseins. Ausland 1891.

Marie Hennequin Comtesse de Villermont: Histoire de la coiffure feminine. Bruxelles: Ad. Mertens 1891; Paris: Renouard/ Laurens 1892.

Octave Uzanne: L'Ombrelle, le gant, le manchon. Paris: Quantin 1883;
erweiterte Neuaufl. u. d. T.: Les ornements de la femme. Paris: Qantin 1895;
engl.: The sunshade, the glove, the muff. Illustrated by Paul Avril. London: J. C. Nimmo and Bain 1884.

 

1895-1899

 

Octave Uzanne: Coiffures de style. La parure excentrique, époque Louis XVI. Paris: Rouveyre 1895.

Armand Dubarry: Les Déséquilibrés de l'amour. Le Fétichiste. Paris: Chamuel 1896; mehrere Aufl.

Paul-Emile Garnier: Les Fétichistes, pervertis et invertis sexuels, observations médico-légales. Paris: Baillière 1896.

Mary Henrietta Kingsley: Travels in West Africa: Congo Francais, Corisco and Cameroons. London: Macmillian 1897.

Andrew Lang: Modern Mythology. London: Longmans, Green 1897; darin: Criticism of fetishism.

E. Lefébure: Les origins du fétichisme. Melusine 1897.

G. M. Gould: Child fetiches. Pedag. Semin. Worchester, Mass. 1897-98.

G. Wagner: Die heidnischen Kulturreligionen und der Fetischismus. Ein Beitrag zur vergleichenden Religionsgeschichte. Heidelberg: Winter 1899.

E. Perregaux: Le fétichisme. Bull. de la Soc. Neuchâtel. de Géogr. 1899.

 

1900-1904

 

Fritz Schultze: Psychologie der Naturvölker. Entwicklungspsychologische Charakteristik d. Naturmenschen in intellektueller, ästhetischer, ethischer und religiöser Beziehung. Eine natürliche Schöpfungsgeschichte menschlichen Vorstellens, Wollens und Glaubens. Leipzig: Veit 1900.

Georg Simmel: Philosophie des Geldes. Leipzig: Duncker & Humblot, 1900, 5. Aufl. 1930, Nachdrucke 1958 und mehrfach; Frankfurt am Main: Suhrkamp 1994.

Ferdinand Steingiesser: Sexuelle Irrwege. Eine vergleichende Studie aus dem Geschlechtsleben der Alten und Modernen. Berlin: Bermühler, 1.-5. Aufl. 1901.

Dr. Veriphantor (Iwan Bloch): Der Fetischismus - Ein Beitrag zur Sittengeschichte unserer Zeit. Zur Psychologie unserer Zeit, Heft 2, Berlin, 1903.

Gustave-Joseph Witkowski: Les Seins dans l'histoire. Paris: A. Maloine 1903.

J. Arnolsen, Fritz Prager: Der weibliche Busen in Kunst und Natur. Ein Buch für Frauen, Mütter und Künstler. Mit vielen Illustrationen nach lebenden Modellen und Zeichnungen von Raphael Kirchner. Berlin: H. Bermühler 1904, 1906.

Robert Hamill Nassau: Fetichism in West Africa. Forty years' observation of native customs and superstitions. New York: Young People's Missionary Movement 1904; Nachdruck New York: Negro Universities Press 1969.

W. B. Redfern: Royal and historic gloves and shoes. London: Methuen 1904.

A. Mallermont: History of Ladies’ hairdressing. Containing 111 illustrations of coiffures of different periods. London: Osborne, Garrett 1904.

 

1905-1909

 

Heinrich Bohner: Im Lande des Fetisches. Ein Lebensbild als Spiegel afrikanischen Volkslebens. Basel: Verlag der Missionsbuchhandlung, 2. Aufl. 1905.

Sigmund Freud: Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie. Leipzig, Wien 1905; GW V, 29-145; ferner in: Sexualleben (Sigmund Freud, Studienausgabe, Bd. 5). Frankfurt am Main: Fischer 1972;
frz.: La vie sexuelle. Paris: Presses Universitaires de France 1969.

Havelock Ellis. Erotic symbolism. The mechanism of detumescence. The psychic state in pregnancy. Philadelphia: F. A. Davis 1905, erneut 1920, 1930;
 dt.: Die krankhaften Geschlechts-Empfindungen auf dissoziativer Grundlage. Würzburg: Stuber 1907, 3. Aufl. 1922.

Émile Laurent: Fétichistes et érotomanes. Paris: Vigot frères 1905.

Otto Walther: Fetischismus und Psychose. Ein Beitrag zur Kasuistik. Diss. Univ. Rostock 1905; Rostock: Boldt 1905; Nachdruck Göttingen: Goswin von Drewitz-Krebs 1998.

Richard Edward Dennett: At the back of the black man's mind. Or, Notes on the kingly office in West Africa. London, New York: Macmillan 1906; Nachdruck London: Cass 1968.

Alfred Cort Haddon: Magic and fetishism. London: A. Constable 1906, zahlreiche Aufl. bis 1921.

Alfred Pfunder: Über Fetischismus mit zwei forensischen Fällen. Diss. Freiburg i. Br. 1906; 1907.

Marcel Mauss: Résumé de cours (1906-1907). In: Œuvres, Vol. II, Paris: Minuit 1969, 244-245.

Giuseppe Bellucci: Il fetichismo primitivo in Italia e le sue forme di adattamento. Con 74 illustrazioni. Perugia: Unione tipographica cooperativa 1907, 2. Aufl. 1919; Nachdruck Sala Bolognese: A. Forni 1983.

Richard M. Meyer: Fetischismus. Archiv für Religionswissenschaft, Bd. 11, 1908, Heft 2-3, 320-338.

Graetan Gatian de Clérambault: Passion érotique des étoffes chez la femme (1908). Mit einem Vorwort von Yves Edel, Paris: Laboratoires Delagrange 1991, mehrere Aufl. bis 2002.

„De la genèse du fétichisme“, séance du 24 février 1909: In: Revue internationale d’historie de la psychanalyse 2, 1989, 423-437.

 

1910-1914

 

Richard Edward Dennett: Nigerian studies; or The religious and political system of the Yoruba. London: Macmillan 1910; Nachdruck London: Cass 1968.

Paulin-Joseph-Louis Charpentier: Restif de La Bretonne, sa perversion fétichiste. Thèse pour le doctorat. Bordeaux: Imprimerie moderne 1912.

Karl Abraham: Bemerkungen zur Psychoanalyse eines Falles von Fuss- und Korsettfetischismus. Zentralblatt für Psychoanalyse 1910, 129ff;
auch in: Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. 3. Bd., 1912, 557-567; ferner in: Psychoanalytische Studien, Bd. 1, Frankfurt am Main 1969; Nachdruck Giessen: Psychosozial-Verlag 1999:
engl.: Remarks on the Psycho-Analysis of a Case of Foot and Corset Fetishism. In: Selected Papers of Karl Abraham. New York: Basic Books 1960;
frz.: Psychanalyse d’un cas de fétichisme du pied et du corset. In: Oeuvres complètes, Bd. 1, Paris: Payot 1965, 147-155.;

Wilhelm Stekel: Über einen Perückenfetischisten. C 1, 1911.

Robert H. Milligan: The fetish folk of West Africa. New York, Chicago: Fleming H. Revell 1912.

Louis Barras: Le Fétichisme - Restif de La Bretonne fut-il fétichiste? Thèse de Médicine Montpellier 1912/13.

Alfred Gercke: Fetischismus im alten Rom. Deutsche Rundschau, 40. Jahrg., Heft 11, August 1914, 268-278.

Magnus Hirschfeld: Die Homosexualität des Mannes und des Weibes. Berlin: Marcus 1914, 2. Aufl. 1920; Nachdruck Berlin: De Gruyter 1984; Neudruck Berlin: De Gruyter 2001.

George Vere Hobart: Boobs as Seen by John Henry. New York: G. W. Dillingham 1914.

O. Timidior: Der Hut und seine Geschichte. Eine kulturgeschichtliche Monographie. Zeichnungen von Karl Heidrich. Wien, Leipzig: Hartleben 1914.

„Un cas de fétichisme du pied“, séance du 11 mars 1914. In Herman Nunberg, Ernst Federn (Hrsg.): Protokolle der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. IV, 1912-1918. Frankfurt am Main: Fischer 1981;
engl.:
Minutes of the Vienna Psychoanalytic Society. New York 1975;
frz.:
Les Premiers Psychanalystes IV, 1912-1918. Paris: Gallimard 1983, 278-280.

 

1915-1919

 

Willard M. Smith: Gloves past and present. New York: Sherwood Press 1917.

 

1920-1924

 

Jean Chalon: Fétiches, idoles et amulettes. 2 Bde, Saint-Servais: Chalon 1921-22.

Thomas Wright: The romance of the shoe, being the history of shoemaking in all ages, and especially in England and Scotland. With 146 illustrations. London: C. J. Farncombe & Sons 1922.

Maurice Neveux: Religion des Noirs. Fétiches de la Côte d'Ivoire. Alençon: Laverdure 1923.

K. Sonnenfeld: Hand Kissing and Hand Fetishism. JSP 1, 1923.

Wilhelm Stekel: Störungen des Trieb- und Affektlebens. Die parapathischen Erkrankungen. Bd. 7: Der Fetischismus. Dargestellt für Ärzte und Kriminologen. Leipzig: Verlag der psychotherapeutischen Praxis/ Berlin: Urban & Schwarzenberg 1923;
engl.: Sexual aberrations. The phenomena of fetishism in relation to sex. London: John Lane, The Bodley Head 1930; New York: Liveright 1940; London: Vision Press 1953, erneut 1963.

Stephen S. Farrow: Faith, fancies and fetich or Yoruba Paganism. Being some account of the religious beliefs of the West African negroes, particularly of the Yoruba tribes of Southern Nigeria. With a foreword by R. R. Marett. Diss. Univ. Edinburgh 1924; London: Society for Promoting Christian Knowledge 1926; Nachdrucke New York: Negro University Press 1969; Brooklyn, NY: Athelia Henrietta Press 1996.

Natalie Kneeland: Hosiery, knit underwear, and gloves. Chicago: A. W. Shaw 1924.

 

1925-1929

 

Maurice Delafosse: Les civilisations négro-africaines. Niort: Saint-Denis/ Paris: Stock, Delamain, Boutelleau 1925.

Zoltan Nemes-Nagy: Vita sexualis. Das Geschlechtsleben des Menschen. Sexualpathologische Studie. Verjüngungsmethoden und Reizmittel im Sexualleben des Mannes und der Frau. Wien: Braumüller 1926.

Sigmund Freud: Fetischismus. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse 13, 1927; Nachdruck in GW XIV, 311-317; ferner in: Sexualleben (Sigmund Freud, Studienausgabe, Bd. 5). Frankfurt am Main: Fischer 1972;
frz.: La vie sexuelle. Paris: Presses Universitaires de France 1969.

J. K. Friedjung: Wäsche-Fetischismus bei einem Einjährigen. Z. Psychoanal. Päd. 2, 1927/28, 25-26.

Wiener Magazin. Illustrierte Zeitschrift, Wien: Azet-Verlag 1927-1969.

Max von Boehn: Das Beiwerk der Mode: Spitzen, Fächer, Handschuhe, Stöcke, Schirme, Schmuck. München: Bruckmann 1928.

Maurice Briault: Polythéisme et fétichisme. Paris: Bloud & Gay 1929;
engl.: Polytheism and fetishism. London: Sands/ St. Louis, Mo: Herder 1931.

 

1930-1934

 

Magnus Hirschfeld: Geschlechtsanomalien und Perversionen. Frankfurt am Main: Nordische Verlags-Gesellschaft 1930; Konstanz: Pfister 1938; später u. d. T.: Geschlechtsverirrungen. Z. B. Flensburg: Stephenson 1977, 9. Aufl. 1988; Kapitel: Fetischismus;
engl.: Sexual Anomalies and Perversions. 1938; erneut London: Encyclopedic Press 1992.

S. Lorand: Fetishism in Statu nascendi. Int. J. Psychoanal. 11, 1930.

Frank Hives: Ju-ju and justice in Nigeria. Written down by Gascoigne Lumley. London: John Lane 1930, erneut 1933.

Ernst Schertel: Fetischismus als Urtrieb. Sonderheft Nr. 8. Leipzig: ASA-Verlag 1931.

Miss High-heels. Paris: Privately printed 1931; Nachdruck New York: Grove Press. 1969.

Stéphane: L'Art de la coiffure féminine, son histoire à travers les siècles. Paris: la Coiffure de Paris 1932.

V. E. von Gebsattel: Süchtiges Verhalten im Gebiet sexueller Perversionen. Mschr. Psychiatr. 3, 1932.

Jean Perrigault: L'enfer des noirs. Cannibalisme et fétichisme dans la brousse. Paris: Nouvelle librairie française 1932.

Gerardus van der Leeuw: Phänomenologie der Religion. Tübingen: Mohr 1933; § 3; mehrere Aufl. bis 1977;
engl.: Religion in essence and manifestation. A study in phenomenology. London: Allen and Unwin 1938; erneut Princeton, N. J.: Princeton University Press 1986;
frz.: La religion dans son essence et ses manifestations. Phénoménologie de la religion. Paris: Payot 1948.

Henry-Georges: Les Féticheurs du Dahomey. Paris 1934.

Frank Hives: Momo and I. London: John Lane 1934.

Ernest Alfred Wallis Budge: From Fetish to God in Ancient Egypt. London: Oxford University Press 1934; Nachdrucke New York: B. Blom 1972; Dover: Constable 1988; London: Kegan Paul International 2003.

 

1935-1939

 

Michael Balint: A Contribution on Fetishism. Int. J. Psychoanal. 16, 1935, 4, 481-483.

Geoffrey Gorer: African Dances. A book about West African Negroes. London: Faber 1935; Nachdrucke London: Peguin Books 1945; London: J. Lehmann 1949; New York: Norton 1962.

William James Platt: From fetish to faith. London: Edinburgh House Press 1935.

David T. Lindsay: The Black Fetish. London: John Hamilton 1937.

Wolfgang Born: Fetisch, Amulett und Talisman. Wehr/Baden: CIBA 1937, erneut 1950 (CIBA Zeitschrift N. F., Bd. 4, Nr. 46);
frz.: Revue Ciba, Mai 1947.

Sigmund Freud: Die Ich-Spaltung im Abwehrvorgang. 1938. GW XVII, 59-62; Nachdruck in: Psychologie des Unbewussten (Studienausgabe Sigmund Freud, Bd. 3, Frankfurt am Main: Fischer 1970);
frz.: Le clivage du moi dans le processus de défense;
engl.:Splitting of the Ego in the Process of Defense.

Theodor W. Adorno: Über den Fetischcharakter der Musik und die Regression des Hörens. Zeitschrift für Sozialforschung 7, 1938;
Nachdruck in: Dissonanzen. Musik in der verwalteten Welt. Göttingen 1956, 9.21;
engl.: On the Fetish Character in Music and the Regression of Listening. In Andrew Arato, Eike Gebhardt (Hrsg.): The Essential Frankfurt School Reader. New York: Urizen Books 1977; Oxford: Blackwell 1978; New York: The Continuum Publishing 1982; zahlreiche Aufl. bis 2002.

Franz Adam Beyerlein: Geschichte des Schuhes und Blick in eine Schuhfabrik. Basel 1939.

 

1940-1944

 

William H. Gillespie: A Contribution to the Study of Fetishism. Int. J. of Psychoanalysis 21, 1940, 401-415.

Wolfgang Born: Der Schuh. Basel: CIBA-Rundschau 43, 1941, 1553-1592.

Gaëtan de Clérambault: Oeuvres psychiatriques. Paris: Presses universitaires de France 1942 (postum); Nachdrucke Paris: Théraplix 1970; Paris: Frénésie 1989

Pierre de La Batut: Le Fétiche de peau humaine. Lille: Janicot 1944.

 

1945

 

C. Cody Collins: Love of a glove. The romance, legends and fashion history of gloves and how they are made. New York: Fairchild Publishing 1945, 2. Aufl. 1947.

 

1947

 

P. Bergman: An Analysis of an Unusual Case of Fetishism. BMC 11, 1947.

A. Latour: Der Handschuh. Basel: CIBA-Rundschau 71, 1947, 2607-2650.

 

1948

 

Magazin: Bizarre, 1948-1959;
 (siehe Eric Kroll 1995 und 2001)

Henri Nicod: La vie mystérieuse de l'Afrique noire. Paris: Payot 1948.

S. Payne: The Fetishist and His Ego. In Robert Fliess (Hrsg.): The Psychoanalytic Reader. An anthology of essential papers with critical introductions. New York: International Universities Press 1948; London: Hogarth Press 1950; 3. Aufl. 1967; auch als Taschenbuch.

Ruth Turner Wilcox: The mode in footwear. New York: Scribner's 1948.

 

1949

 

Iris Brooke: A History of English Footwear. London: St. Giles Publications 1949;
erweitert u. d. T.: Footwear. A short history of European and American shoes. New York: Theatre Arts Books 1971; London: Pitman 1972.

 

1950

 

Henry L. ten Bergh: Irrwege der Liebe. Bd. 2: Erotischer Symbolismus. Masochismus, Sadismus, Fetischismus und andere geschlechtliche Verirrungen. Göttingen: Delphin 1950.

 

1951

 

Christine Garnier, Jean Fralon: Le fétichisme en Afrique noire (Togo-Cameroun). Paris: Payot 1951.

W. Sulser: Hundert Jahre Bally-Schuhe, 1851-1951. Zürich: Orell Füssli 1951.

 

1952

 

Robert C. Bak: Psychodynamics of Fetishism. BAPA 8: 228, 1952.

 

1953

 

Robert C. Bak: Fetishism. J. Am. Psychoanal. Ass. 1, 1953, 285-298; Nachdruck in Jean-Bertrand Pontalis (Hrsg.): Objets du fétichisme. Nouvelle revue de psychanalyse 2, Paris: Gallimard 1970, 65-77;
dt.: Objekte des Fetischismus; Frankfurt am Main: Suhrkamp 1972; Sonderausgabe 1974

V. W. Grant: A Case Study of Fetishism. ASP 48, 1953.

Phyllis Greenacre: Certain Relationships Between Fetishism and Faulty Development of the Body Image. Psychoanalytic Study of the Child 8, 1953, 93.

 

1954

 

G. A. Dudley: A Rare Case of Female Fetishism. Int. J. Sexol. 8, 1954.

L. Eidelberg: Neurosis: A Negative of Perversion? The Psychoanalytic Quarterly 28, 1954.

M. A. Falconer, D. Hill: Epilepsy with Fetishism Relieved by Temporal Lobectomy. Lancet 2, 1954, 626-630.

Daniel Hunter: Object relation changes in the analysis of fetishism. Int. J. of Psychoanalysis 35, 1954, 302-312.

Aimé Weber, A. Latour: Der Strumpf. Basel: CIBA-Rundschau 115, 1954, 4219-4251.

 

1955

 

Pierre Forgerat: Der Busen in Kunst und Kultur. München: Viktoria-Verlag 1955.

Milton N. Grass: History of hosiery from the piloi of ancient Greece to the nylons of modern America. New York: Fairchild 1955.

Phyllis Greenacre: Further Considerations Regarding Fetishism. Psychoanalytic Study of the Child 10, 1955.

B. Mittelmann: Motor Patterns and Genital Behavior: Fetishism. Psychoanalytic Study of the Child 10, 1955.

 

1956

 

Angel Garma: The meaning and genesis of fetishism. Int. J. of Psychoanalysis 37, 1956, 414-425.

Jacques Lacan, Wladimir Granoff: Le fétichisme. Le symbolique, l’imaginaire et le réel (1956). In Marc Augé: L'objet en psychanalyse. Le fétiche, le corps, l'enfant, la science. Paris: Denoël 1986, 16-32.

Robert Wood: Fur Fetishism. Sexology, Feb. 1956, 426-431.

 

1957

 

David O. Cauldwell: The Rubber Fetishist. Sexology, June 1957, 716-721.

Salvatore Ferragamo: Shoemaker of Dreams. The autobiography of Salvatore Ferragamo. London: Harrap 1957; erneut New York: Crown, 1972; Firenze: Centro Di 1985; Firenze: Giunti, stampa 1997.

Joachim Pauly: Der sexuelle Fetischismus. Hamburg: Lassen Verlag 1957; erneut Wiesbaden: Reichelt 1969.

P. Weissman: Some Aspects of Sexual Activity in a Fetishist. The Psychoanalytic Quarterly 26, 1957.

 

1958

 

Cyril Daryll Forde: The context of belief. A consideration of fetishism among the Yakö. Frazer Lectures 1957. Liverpool: University Press 1958.

 

1960

 

E. Buxbaum: Hair Pulling and Fetishism Psychoanalytic Study of the Child 15, 1960.

Arthur W. Epstein: Fetishism. J. Nerv. Ment. Dis. 130, 1960, 107-119.

Phyllis Greenacre: Further Notes on Fetishism. Psychoanalytic Study of the Child 15, 1960.

Michael Harrison: The history of the hat. Line drawings by Vernet from contemporary sources. London: H. Jenkins 1960.

Edward Podolsky, Carlson Wade: Erotic symbolism. A study of fetichism in relation to sex. New York: Epic Publications 1960.

Charles W. Socarides: The Development of a Fetishistic Perversion. The Contribution of the Preoedipal Phase Conflict. J. Am. Psychoanal. Ass. 8, 1960, 281-311.

Wilhelm Sulser: Bally. Führer durch das Schuhmuseum. Schönenwerd. 1960.

 

1961

 

Der Busen-Freund. Ein leichtfasslicher Leitfaden zum Verständnis des weiblichen Busens in Natur, Kunst und Geschichte. Feldafing: Buchheim 1962.

Albert Ellis, Albert Abarbanel: The Encyclopaedia of sexual behaviour. London: Corsano / Heinemann Medical; New York: Hawthorn 1961.

Alma Helfrich-Dörner: Alte Liebe zu schönen Schuhen. Zur Kulturgeschichte von Schuh und Stiefel. Hamburg: Schultheis 1961.

 

1962

 

Mervyn Montague Levi: The Moons of Paradise. Some Reflections on the Appearance of the Female Breast in Art. London: Arthur Barker 1962.

 

1963

 

Michael Leigh: Bizarre Sex Underground. New York: Macfadden-Bartell 1963; erneut Hemel Hempstead: K & G Publications 1967.

A. Parkin: On Fetishism. Int. J. Psychoanal. 44, 1963.

Gösta Säflund: Aphrodite Kallipygos. Stockholm: Almqvist & Wiksell 1963.

 

1964

 

Robert J. Bledsoe: Female sexual deviations and bizarre practices. Los Angeles: Sherbourne Press 1964.

Robert J. Bledsoe: Male sexual deviations and bizarre practices. Los Angeles: Sherbourne Press 1964.

Willi Bongard: Fetische des Konsums. Hamburg 1964.

Pierre Brunel: Le soulier de satin devant la critique. Dilemme et controverses Paris: Minard 1964.

Wladimir Granoff, François Perrier: Le Problème de la perversion chez la femme et les idéaux féminins. La Psychanalyse 7, 1964;
Nachdruck u. d. T.: Le Désir et le Féminin. Paris: Aubier-Montaigne 1979, erneut 1991.

Mistresses of desire. New York: Selbee 1964.

 

1965

 

Martin Bormann: Zwischen Kreuz und Fetisch. Die Geschichte einer Kongomission. Bayreuth: Hestia 1965.

Richard Corson: Fashions in hair. The first 5000 years. London: Peter Owen 1965, erneut 2000.

Masud R. Khan: Le fétichisme comme négation de soi (1965). In Jean-Bertrand Pontalis (Hrsg.): Objets du fétichisme. Nouvelle revue de psychanalyse 2, Paris: Gallimard 1970, 77-112;
dt.: Objekte des Fetischismus; Frankfurt am Main: Suhrkamp 1972; Sonderausgabe 1974

Romi: Mythologie du sein. Paris: J.-J. Pauvert 1965.

 

1966

 

Joyce Asser. Historic Hairdressing. London: Pitman 1966.

C. Buis: A child’s spectacle as fetish. Psychiatr. Neurol. Neurochir. 69, 1966, 359-362.

High Heels and Stockings. Photographic Studies. Hemel Hempstead 1966.

James Holledge: The Cult of the Bosom. Sidney: Horwitz 1966.

Satin Legs and Stilettos. Photographic studies. No. 1-7. Hemel Hempstead 1966.

 

1967

 

Albert Doutreloux: L'ombre des fétiches. Société et culture Yombe. Louvain: Nauwelaerts 1967.

Peter Gorsen, Joachim Schickel: Fetisch-Formen. Ausstellung 7.4. - 15.5.1967, Städtisches Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen; 23.5. - 2.7.1967, Berliner Kunstverein, Haus am Waldsee. Leverkusen 1967.

Bernhard Hoeke: Busen. Eine zweibändige Enzyklopädie zum Stichwort Busen. Berlin: edition et/ Grützmacher 1967.

Guy Rosolato: Etude des perversions sexuelles à partir du fétichisme. In Piera Aulagnier-Spairani et al: Le Désir et la Perversion. Paris: Editions du Seuil 1967, erneut 1981.

 

1968

 

Georges Canguilhem: Historie des religions et histoire des sciences dans la théorie du fétichisme chez A. Comte. In: Etudes d’histoire et de philosophie des sciences. Paris: Vrin 1968, 81-99.

Fetishism. In Ludwig Eidelberg (Hrsg.): Encyclopedia of Psychoanalysis. New York: Free Press/ London: Collier-Macmillan 1968, 609 (mit Literaturangaben).

Roland Villeneuve: Fétichisme et amour. Paris: Éditions Azur 1968.

 

1969

 

Armand Bouquet: Féticheurs et médecines traditionnelles du Congo (Brazzaville). Paris: O. R. S. T. O. M., Office de la recherche scientifique et technique outre-mer 1969.

Michel Croce-Spinelli: Fetisch und Fortschritt. Berichte aus dem Kongo, Dahomé, Gabun und Kamerun. München: Nymphenburger 1969.

Jean Girard: Genèse du pouvoir charismatique en basse Casamance, Sénégal. Dakar: IFSN 1969.

Eunice Wilson: History of shoe fashions. A study of shoe design in relation to costume for shoe designers, pattern cutters, manufacturers, fashion students and dress designers. London: Pitman 1969; Theatre Arts Books 1978.

 

1970

 

Clavel Brand: Fetish. London: Luxor Press 1970.

Clavel Brand: The rubber devotee and the leather lover. London: Luxor Press 1970.

Ann Charles and Roger DeAnfrasio: The history of hair. An illustrated review of hair fashions for men throughout the ages, plus a complete guide to hair care for men. Paris, New York: Mediterranean Press 1970.

Club Caprice: Bizarre Erotik, Gummi, Leder, Corsagen, Bondage, High heels; Kulturszene, Erotik-Tip; CC. Stuttgart: Kastley 1970-2002.

Maurice North: The outer fringe of sex. A study in sexual fetishism. London: Odyssey Press 1970.

Jean-Bertrand Pontalis (Hrsg.): Objets du fétichisme. Nouvelle revue de psychanalyse 2, Paris: Gallimard 1970;
dt.: Objekte des Fetischismus; Frankfurt am Main: Suhrkamp 1972; Sonderausgabe 1974.

 

1971

 

Wendy Cooper: Hair. Sex, society, symbolism. London: Aldus/ New York: Stein and Day 1971.

Wolfgang Fritz Haug: Kritik der Warenästhetik; Frankfurt am Main: Suhrkamp 1971, 10. Aufl. 1990.

Augusto Guilherme Mesquitela Lima: Fonctions sociologiques des figurines de culte hamba dans la société et dans la culture tshokwé (Angola). Luanda: Instituto de Investigação Científica de Angola 1971.

Jürgen Maiwald: Noch herrschen Fetisch und Phantom. Entwicklungsdienst in Dahomey. Erlangen: Verlag der Evangelisch-Lutherischen Mission 1971.